TTG Langenfeld VI vs. BV 04 Düsseldorf III 9:6

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Saures statt Süßes

An Halloween suchte uns die 3. Mannschaft von BV 04 heim, um uns zu erschrecken und zwei süße Punkte zu erbetteln. Obwohl ihre Verkleidungen teilweise furchteinflößend waren (u. a. ein penholderbewaffneter Asiate in den Reihen der BV’ler) waren wir geizig genug, die Süßigkeiten selbst zu naschen und den Gast im sauren Regen stehen zu lassen.
Mit inzwischen schon bewährter Not-Doppelaufstellung legten wir erfolgreich los. Lediglich Günter und Addi ging nach den ersten beiden Sätzen spürbar die Luft aus. Hatte man einen erfolgreichen Doppelstart durchaus erwarten können, lief es in den folgenden vier Einzeln geradezu erschreckend gut. Lothar lieferte dabei das dramatischste Spiel, indem er gegen seinen bis dahin brillant auftrumpfenden und konternden Gegenspieler nach zwei verlorenen Sätzen und 8:10 Rückstand im dritten Satz noch einmal richtig aufdrehte und seine gefürchteten Topspins serienweise versenkte.
Angesichts des deutlichen 6:1 Zwischenstandes hatte der verletzungsbedingt erneut zum Zuschauen verurteilte Michael H. bereits das Team für 22:30 Uhr zur Halloween-Party in unserem Stammlokal angemeldet. Doch so einfach wollten unsere Gäste nicht auf die süße Beute verzichten und ergatterten sich Punkt um Punkt (vier Siege in den folgenden fünf Spielen). Den Schlüssel zum Sieg fand am Ende Rainer. Auch er lag bereits zwei Sätze im Rückstand, als wir ihn an seinen Ruf als „Kampfschwein“ erinnerten und er die Berechtigung, diesen Ehrentitel führen zu dürfen, ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis stellte. Damit war schon zumindest das Remis gesichert, so dass Willi im abschließenden Einzel des Abends wesentlich entspannter die letzten Zweifel an einem Erfolg beseitigen konnte.

Erst weit nach 23 Uhr war es dann endlich so weit: Die Halloween-Party in der Kutschertheke konnte steigen.

Es spielten: Jaeger/Gunia 1:0, Paschen/Boddenberg 0:1, Stelter/Metzlaff 1:0; Lothar Jaeger 2:0, Günter Paschen 1:1, Addi Boddenberg 1:1, Rainer Stelter 2:0, Karl Gunia 0:2, Willi Metzlaff 1:1.