Ein blaues Auge

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TTC SW Velbert – TTG Langenfeld 8:8

Die dieswöchige Partie glich einer einzigen Achterbahnfahrt. Führungen drehten binnen weniger Minuten und am Ende verlor man zwar noch einen Punkt, konnte aber nach zwischenzeitlichem klaren Rückstand auch damit zufrieden sein, dass es nicht den Super-GAU – eine Niederlage – gegeben hatte.

Man entschied sich die Doppel marginal anzupassen und das letztjährige (fast) ungeschlagene Doppel 3 Boll/Otto wieder zu vereinen. Diese Änderung ergab eine 2:1 Führung, die auch bei etwas erhöhter Konzentration der Formation Nüchter/Manzius (vergaben in 3 Sätzen zum Teil 6 Punkte Führungen) in einem 3:0 hätten enden können.

Die Velberter mit den nominell besten beiden Einzelakteuren ausgestattet, hielten in den nachfolgenden Einzeln gut dagegen und gingen nicht unverdient mit 5:4 nach den ersten Einzeln in Führung. Hierbei waren es die Spieler von Position 4-6 der TTG, die überhaupt nicht in Ihr Spiel fanden und zum Teil gegen deutlich schlechter eingestufte Gegner (nach TTR) das Nachsehen hatten.

Nachdem auch David Nüchter und Nils Rautenberg ihren Gegner gratulieren mussten, stand es plötzlich 4:7 aus TTG-Sicht und die erste Niederlage war nicht weit weg.
In der Folge wurden jedoch die übrigen 4 Paarungen gewonnen und man ging mit einem 8:7 Vorsprung in das Abschlussdoppel. Hier zeigte sich jedoch die Klasse der beiden Topspieler der Velberter, die eine gerechte 8:8 Punkteteilung finalisierten.

Nach dem Spiel war man sich nicht sicher, ob man nun zufrieden mit dem gewonnen Punkt war, oder aber den einen verlorenen bedauern sollte. Einig war man sich jedoch darüber, dass die Velberter Mannschaft eine gute Leistung gezeigt hatte und wie sie es angekündigt hatten „voll dagegen gehalten hatten“!
Alle Teilnehmer waren konform, dass solche temporären Aussetzer innerhalb eines Meisterschaftsspiels in der Zukunft zu vermeiden sein sollten.

Es spielten:
Rautenberg/Kampa 1:1 – Nüchter/Manzius 0:1 – Boll/Otto 0:1 – Nüchter 1:1 – Rautenberg 0:2 – Boll 2:0 – Kampa 1:1 – Otto 1:1 – Manzius 1:1