Desaster in Eller +++ der Motor stotterte +++ am Ende lag es bestimmt an den Bällen

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Tja, wie fängt man einen Spielbericht an, wenn es nur wenig und dann überwiegend Negatives zu berichten gilt?
Sagen wir es mal so. An der Software lag es sicherlich nicht, zumal wir guten Mutes, frohgelaunt und zeitig am Spiellokal der Elleraner eintrafen. Auch die Spritanzeige im Fuhrpark zeigte keine Auffällig-keiten. Auf einen Alkoholtest der Spieler haben wir vorab natürlich verzichtet.
Auch die Begrüßung durch unsere altbekannten Sportskameraden erfolgte in gewohnt freundschaftli-cher Manier. Inwieweit die Nr. 5 unserer Gastgeber, die mit leichter Verspätung die gegnerische Crew vervollständigte, zuvor noch von einer Rückrufaktion tangiert war, bleibt offen..
Hierdurch begannen wir in ungewohnter Reihenfolge, zumal wir erst in den zweiten und dritten Gang schalten mussten, und unversehens mit 0 : 2 in Rückstand gerieten. Lediglich unser Spitzendoppel trat dem sich vage abzeichnenden Trend entgegen und konnte mit einem beherzten Tritt auf das Bremspedal zum 1 : 2 verkürzen.
Diese Spielfolge hatte jedoch zur Konsequenz, dass die sich anschließenden Einzelspiele ebenfalls in veränderter Reihenfolge angegangen wurden, da die Spielfläche wie auch die Boxen bereits um 22:00 Uhr geschlossen wurden.
So nahmen die Dinge ihren Lauf; einmal im falschen Tritt, sprich falschen Gang, funktionierte nichts mehr richtig. Die einzelnen Motoren unserer Aktiven stotterten oder schwächelten, so dass wir uns ein um die andere Runde überholen lassen mussten. Lediglich Karl, dessen „Gemisch-Einstellung“ in den ersten beiden Sätzen auch eher – sicherlich computergesteuert – zu ölig war, kam im weiteren Spiel-verlauf besser und besser auf Touren, so dass er mit seinem hart umkämpften 11 : 9 im Entschei-dungssatz das Ergebnis zwischenzeitlich auf 2 : 7 verkürzen konnte.
Die kurzfristig aufkeimende Hoffnung auf ein Unentschieden wurde jedoch von zwei glücklosen Nie-derlagen im oberen Paarkreuz zunichte gemacht. Hier hat offensichtlich das in der Vergangenheit häufig erfolgreiche Automatikgetriebe seinen Dienst versagt oder war es doch der Katalysator?
Lange Rede, kurzer Sinn, nachdem sich auch eine weitere Niederlage von Richard im folgenden Einzel abzeichnete, kann man nicht beschönigend sagen, dass wir knapp oder unglücklich verloren hätten, sondern am gestrigen Abend völlig zu recht!
Erst bei der Spielanalyse in unserer gastronomischen Box, wo wir unsere Wunden lecken konnten, kristallisierte sich nach umfassender Diskussion aller Facetten heraus, dass unsere Niederlage primär in der Hardware, sprich den für uns ungewohnten Plastikbällen, gelegen hat und die Software passte.

Auf eine Darstellung der einzelnen Leistungen wird heute verzichtet; Gleiches soll auch für den Bericht für das nächstwöchige Match gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer Hitdorf gelten. Hierfür wer-den wir gleichwohl vorsichtshalber unsere Software reseten lassen und guten Mutes mit möglichst voller Mannstärke nicht auf dem Parkstreifen verweilen.