Ohne Drei, verloren Vier

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TV Unterbach III vs. TTG Langenfeld VI  9:4

Am gestrigen Abend stand das Duell gegen den Tabellenzweiten aus Unterbach auf dem Programm, eine der Mannschaften, gegen die wir in der Hinrunde knapp mit 7:9 verloren hatten, so dass wir im Vorfeld nicht ohne ein Fünkchen Hoffnung auf eine mögliche Revanche hin fieberten. Dies zumal wir für die verhinderten Recken mit Erik und Karl starke Buben aus der VII. Mannschaft in unseren Reihen wussten.

Wir wurden in neuer, großer Halle begrüßt, in der bei wohliger Temperatur die Spieltische geräumig aufgestellt waren. Ideale Bedingungen für ein Skat-Turnier, eher zu warm für ein Tischtennis-Match.

Nachdem zumindest unser Spitzeldoppel beim Reizen nicht nur bluffte, sondern erst nach zwei gewonnenen Sätzen das Spiel in fünf Sätzen abgab, unser zweites Doppel es nicht besser konnte und das dritte Doppel gänzlich ohne Trümpfe in der Hand von der Platte ging, stand es unvermittelt 0:3.

Kein gelungener Auftakt, zumal unser Käpt‘n sein Auftaktmatch sang- und klanglos als Null-Ouvert-Satz-Spiel abgab. Parallel hierzu reizte Lothar sein um 70 TTR-Punkte schwächeres Blatt gg. den Spitzenspieler Bone bestens aus und kam zu einem grandiosen 5-Satz-Sieg. Nachdem die Mitte ihre Partien leider verramscht hatte, brachten uns die beiden Punkte unseres Ersatzes noch einmal auf 3:6 heran.

Während Lothar auch sein zweites Einzel – wiederum über die volle Distanz gehend im Entscheidungssatz mit 15:13 gewinnen konnte, gab es im Spitzeneinzel nichts für uns zu holen. Auch die Mitte konnte kein Trumpfspiel mehr für sich entscheiden, so dass das Match mit 4:9 endete.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass Addi und Michael B. völlig indisponiert aufspielten und auch Richard – trotz aufsteigender Formkurve – in der Rückrunde noch keinen Sieg einfahren konnte. Im Rahmen unserer Aufstellung hatten wir die gestern glücklosen Recken über alle Doppel verteilt, so dass sich das genannte Trio für alle 9 Punkte des Gegners (mit-)verantwortlich zeigte.

Als Fazit für die Annalen steht fest, dass diese am gestrigen Abend besser Skat gespielt hätten, als sich an die Platte zu stellen, zumal sie sich auch von den übrigen, stark auftrumpfenden Mitgliedern der eigenen Mannschaft nicht anstecken ließen und so die erhoffte Revanche ein Wunsch blieb.

Nachdem uns dies auch auf die Stimmung geschlagen war, verzichteten wir zudem auf den üblichen Einkehrschwung und fuhren – teilweise innerlich hadernd – gen Heimat.

Für das  nächste Match, an einem Sonntagmorgen, sollten wir die Skat-Karten im Gepäck haben, die wir dann hoffentlich nicht nutzen müssen, es sei denn beim Ausklang – möglicherweise im Virginia.

Es spielten:
Billner/ Jaeger 0:1, Pötschke/ Gunia 0:1, Boddenberg/ Teves 0:1; Michael Billner 0:2, Lothar Jaeger 2:0, Richard Pötschke 0:2, Addi Boddenberg 0:2, Erik Teves 1:0, Karl Gunia 1:0.