Alle Wege führen nach Athen – aber keiner nach Sparta

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Nichts scheint schwieriger als nach 19 Uhr im dicht besiedelten Bilk einen  abschleppsicheren Parkplatz zu ergattern. Da muss der Geduldsfaden schon sehr reißfest und der Benzintank gut gefüllt sein. Nach schier endloser Kurverei durch die Straßenzüge rund um die Kirchfeldstraße rettet uns erst ein Tipp unserer Gastgeber, den kleinen und gut getarnten Lehrerparkplatz zu okkupieren.

Um die tropischen Hallentemperaturen nicht länger aushalten und die eigene nur  rudimentär vorhandene „Frühform“ nicht lange strapazieren zu müssen, entschieden wir uns für eine Blitzattacke. Das 3:0 nach den Doppeln sicherte uns einen beruhigenden Vorsprung, den wir ungefährdet bis zum 9:2 Endstand nach Hause schaukelten. Johannes spielte zum ersten Mal mit und sammelte auch ohne Training souverän beide Punkte ein. Lediglich Lothar und Richard zeigten ein wenig Herz für die Gastgeber.

Leider mussten wir das nach der Partie feilgebotene Bierchen verschmähen, konnten wir doch einerseits – im Gegensatz zu den Spartanern – nicht zu Fuß nach Hause laufen und hatten andererseits bereits frühzeitig in unserem Stammrestaurant einen Tisch reserviert. So ließen wir einen wunderschönen Sommerabend mitten im September bei lukullischen Genüssen im heimatlichen Langenfeld ausklingen.

Es spielten: Billner/Jaeger 1:0, Wilk/Boll 1:0, GuniaPötschke 1:0; Thomas Wilk 2:0, Johannes Boll 2:0, Michael Billner 1:0, Lothar Jaeger 0:1, Karl Gunia 1:0, Richard Pötschke 0:1.