7:9 beim Aufstiegsfavorit

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Langenfelds schwache Einzel kosten einen Punktgewinn

Mit geringen Erwartungen auf einen Erfolg reiste die TTG Langenfeld in der Tischtennis-NRW-Liga zum Aufstiegskandidaten TTC Lantenbach. Am Ende musste der Klassen-Neuling Langenfeld tatsächlich alle Punkte abgeben, doch bei der 7:9-Niederlage konnte er immerhin sein Selbstvertrauen aufpolieren. „Wir haben eine gute Leistung gebracht“, urteilte TTG-Teamsprecher Stefan Boll, „es ist unglücklich, dass wir trotzdem wieder keinen einzigen Punkt mit nach Hause nehmen konnten.“ 

 

Die Gäste starteten gut in die Partie, denn sie führten nach den Eröffnungs-Doppeln mit 3:0 – eigentlich eine Bank im Tischtennis. Anschließend gewann Lantenbach die folgenden drei Einzel – 3:3. Danach setzte sich Boll in seinem Einzel durch, ehe die Gastgeber drei Spiele gewannen. Vor dem letzten Doppel stand es 8:7 für den TTC, aber aufgrund der Niederlage von Nils Rautenberg und Thomas Tatarewicz verlor Langenfeld die Partie. Dass die Gastgeber insgesamt mit 34:32 Sätzen siegten, spiegelte das enge Duell wieder.

„Wir waren diesmal in den Einzeln schlechter als in den Doppeln. Wir hätten vorher nicht gedacht, dass wir uns so gut verkaufen würden. Auf die Leistung können wir aufbauen. Jetzt haben wir zumindest die Hoffnung, dass die nächsten Spiele besser laufen werden“, sagte Boll. Der Zehnte Langenfeld (0:4 Punkte) hat nun spielfrei, bevor er am 23. September (18.30 Uhr, Alfred-Kranz-Halle) ebenfalls als Außenseiter auf den weiteren Aufstiegskandidaten TTC Waldniel trifft.

Es spielten: David Nüchter/Pascal Kampa 1:0, Nils Rautenberg/Thomas Tatarewicz 1:1, Stefan Boll/Thomas Otto 1:0, Rautenberg 1:1, Nüchter 0:2, Tatarewicz 1:1, Boll 1:1, Otto 0:2, Kampa 1:1.